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Kristian Körting

Zum 70. Geburtstag des Künstlers

Sonderausstellung
26. Oktober bis 1. Dezember 2019

 

 

„Kunst ist ihm Stand- und Spielbein zugleich, und damit dampft er durch alle Kunst-Gassen, ist bald Töpfer, Keramiker und Bildhauer, bald Maler und Zeichner, bald Wand- und Innenraumgestalter, bald Musiker und Komponist, bald ersinnt er Mobiles und Environments, bald inszeniert er komödiantische Spektakel und witzige Performances, bald lädt er sich Künstler zur „Kreativwerkstatt“ oder gar Bildhauer aus mehreren Ländern zu Gast und legt mit ihnen einen Skulpturenpark an zwischen seiner Haustür und der Europatrasse. Er jongliert also lustvoll mit den Künsten und bricht damit vehement in viele Kulturbereiche, versucht – als Nachfahr der verschiedensten Konventionen und Innovationen – seine Intentionen in seine Lebewelt einzubringen, um sie in eine Kulturwelt wandeln zu helfen.

Sein Ideenquell sprudelt. Dabei reibt er sich vergnüglich am Widersinn der Dinge. Es reizt ihn das Zweideutige, Mehrdeutige. Sensuelle Fähigkeiten, ein ausgeprägtes Feeling für Technik und Mechanik und vor allem seine oft ins Humorige bis ins Groteske sprühende Ironie lassen seine Phantasie mannigfache sinnliche Blüten und Früchte treiben. Zuweilen schlägt er dem biederen Kunstgeschmack gelüstig ein Schnippchen.

So schiebt er provokativ die Grenzen des Kunst-Möglichen weit hinaus und ist unermüdlich auf der Suche nach originellen künstlerischen Lösungen zwischen Tradition und Kreation.“

(Text: Dr. Maren Kroneck, Saale-Galerie)

 

Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, dem 26. Oktober 2019, um 11 Uhr. Ein Begleitkatalog ist im Stadtmuseum erhältlich.

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Es war einmal... Papiertheater

Miniaturbühnen aus der Sammlung von Leanthe und Ludwig Peil

Sonderausstellung Stadtmuseum Saalfeld
23. November 2019 bis 16. Februar 2020

 

 

Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen in Europa Bilderbögen aus der Theaterwelt, die Schauspieler in Kostümen zeigten. Weitere Bögen mit originalen Theaterdekorationen wie Hintergründe, Kulissen und Theaterproszenien folgten. Aus diesen Bögen konnte eine vollständige Bühne nachgebaut und mit der Herausgabe spezieller Texthefte bespielt werden. Das Modelltheater, das Papiertheater, war geboren. Schon bald wurden diesen Theatern in den Familien ein erzieherischer Wert zugeschrieben, der den Wissenskanon und die Moralvorstellung des Bildungsbürgertums vermitteln sollte. Mitte des 19. Jahrhunderts gehörten diese kleinen Theater in jedes gutbürgerliche Zimmer. Das Papiertheater wurde zunehmend zum Kinderspielzeug, wobei nun die klassischen Märchen Einzug hielten.

Obwohl die Technik nach und nach die hübschen Papiertheater verdrängte, hat sich bis heute eine eingeschworene Fangemeinde erhalten. Eine Renaissance erlebte das Miniaturtheater auch in Schmiedebach, einem Ortsteil von Lehesten, wo das Mainzer Lehrerehepaar Leanthe und Ludwig Peil in der alten Schule ein Marionetten- und Papiertheatermuseum eröffnete. Sie veranstalteten inzwischen schon zum vierten Mal das Thüringer Figurentheater-Fest in Lehesten.

Die Ausstellung zeigt vor allem Papiertheater zum Thema Märchen, die mit Bilderbüchern, Spielzeug und Marionetten ergänzt werden. Außerdem werden zur Ausstellungseröffnung am 23. November, 10 Uhr, und zum Klosteradvent am 15. Dezember 2019, ab 14 Uhr, Papiertheateraufführungen angeboten.

Claudia Streitberger
Wiss. Mitarbeiterin